Worte aus dem Feld


Der Lichtwagen

Den Wagen hat’s,
den hat’s gezogen.
Unterirdisch, der Lichtschweif zieht.
Im Dunkeln, ganz tief in ihr,
im Mittelpunkt dort steht’s.

Das Licht, das Licht,
es leuchtet,
immer weiter wird der Kreis.
Strömt durch alle Winkel,
hinein, hinein, hinein.

Tief, tiefer, das Licht dringt.
So war es gesehen vor langer Zeit.
Äonen sind vergangen.
Nun ist es dann soweit.

Tief, tief,
der Lichtstrahl in die Erde dringt,
um zu erheben sie im Aufstieg.
Das Licht strömt,
und es singt.

Singt mit dem Herzen.
Das Herz, das ruft:
Klinge, klinge,
singe, singe.
Bald ist’s wieder gut.

Alle werden es erleben,
wie die Tore offen stehen,
wie alle Himmelschöre singen.
Christus ist es.
Es ist geschehen.

Schon damals war es,
als es gezogen hat,
den Lichtwagen.
Auch da ging es um Frequenz.

Frequenz, Licht, Durchleuchtung ist’s,
die zieht den Wagen durch die Unterwelt.
Erinnere,
schon damals ging es um das Licht.

Lange, Äonen ist es her.
Nun ist ES wieder da.
Der Ruf erklingt:
„Das Licht. Das Licht ist nah.
Hier ist’s. ES IST. ICH BIN.“

Heller, immer heller wird der Thron.
Demütig geht’s in die Knie.
Tief, tief verneigen sich die Engel.

Fanfaren sind’s, die tönen.
Klingen, klingen
bis in den letzten Winkel,
ins All hinein.

Oh Gütiger, oh Gütiger,
nun ist es endlich soweit.
Erinnerung steigt auf in den Menschen!
Sie sagen: Ja, das war’s.

Es bebt in allen Zellen.
Das Licht, das Licht,
nun ist es da.
Hat erleuchtet bis in die letzte Faser.

Das Licht, das Licht,
es ist so rein,
dass ein Faden, dünner als das Nichts,
genügt, um zu befreien.

Das Licht,
es durchdringt die Spur,
löscht aus, egal was war.

Licht, ruft es,
ströme aus,
löse auf, was war.

Alle werden es spüren,
und die Ehrfurcht, die ist groß.
Denn jeder weiß,
Gott ist es, der wirkt, der spricht.

Gott allein.
Gott alleine ist’s, der spricht:
ICH BIN.
Auch das ICH BIN,
es löst sich auf.

Was bleibt,
ist reines Licht und Raum.
Kein Wort ist, das es beschreiben kann.
All die Heiligen haben es versucht.
Ist einfach da.

Der Heilige verschwand.
Licht, Licht war’s, das ihn gebar.
Tief klingt es in den Zwischenwelten,
hoch oben die Elfen sind’s.

Singen, klingen in den Winden.
Und nicht nur dort.
Auf einer Barke.
Nein, tausende, unzählige, die es sind.

Gleiten sie,
wehend die Gewänder.
Zart, leise, still,
über die Wasser sie ziehn.

Ein Ton, so hell,
ist nicht zu hören.
Er ist es, der zieht,
der durchdringt die Barke.

Die Barke des Königs,
der vornweg,
den Wagen zieht.
Den Lichtwagen,
den Lichtwagen.

Leuchtet, leuchtet.
Licht, Licht, Licht.
Rein, rein ist der Himmel.
Rein sind die Farben.

Es ist Licht, Licht, Licht.
Oh wie sie glühen,
wie sie singen,
die Elfen, immer heller sind.

Die Haare, dünne, goldene Fäden.
Nein, reines Licht sie sind.
Immer sind sie schon gewesen,
unter den Menschen.

Nun ist’s gewiss.
Die Augen öffnen sich,
da ist es, das Erinnern,
das Erinnern fließt.

Es ist Licht, Licht, Licht.
Eine Vision, so könnte man sagen, spricht.
Sie ist, erinnert sich selbst an das, was ist.
Ist keine Zeit,
ist schon geschehen.

Es ist Licht, Licht, Licht.

 

Nachbetrachtung

Der Lichtwagen spricht von der Rückkehr des Lichts in die Tiefe der Welt.
Wie ein Strom aus uralten Zeiten steigt er auf, zieht durch die Schichten der Erde und durch die Kammern des menschlichen Herzens.
Er ist Sinnbild des göttlichen Bewusstseins, das die Dunkelheit durchlichtet und das Getrennte heimführt in die Einheit.

In dieser Bewegung offenbart sich das ewige Werden: Herabstieg, Wandlung, Erhebung. Das Licht durchdringt, erlöst, erinnert.
Was einst verloren schien, wird im Strahlen der Liebe wiedergefunden.

Die Vision kündet nicht von etwas Zukünftigem, sondern von einem Jetzt, das immer war. Wenn das Herz lauscht, erkennt es: Das Licht ist da. Es war nie fort.

So wird das Bild des Lichtwagens zum Spiegel für den Aufstieg der Menschheit,
zur Erinnerung an den göttlichen Ursprung, der in allen pulsiert.
In dieser Offenbarung schwingt das Versprechen:
Alles wird durchdrungen, alles wird erkannt,
und was bleibt, ist reines Licht.

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