🤲 Empfangen – Wenn du nicht nur gibst

Empfangen ist kein Nehmen.
Es ist Zulassen.
Der Moment,
in dem du aufhörst,
alles selbst tragen zu wollen.

Empfangen bedeutet,
offen zu sein
für das, was kommt –
ohne es zu kontrollieren.
Ein Wort.
Eine Geste.
Unterstützung.
Freude.
Auch das braucht Mut.

Viele können geben,
aber nicht empfangen.
Weil Empfangen Verletzlichkeit berührt.
Du zeigst,
dass du nicht alles allein bist.
Doch genau dort
entsteht Verbindung.

Im Körper zeigt sich Empfangen
als Öffnung im Brustraum.
Der Atem wird weich.
Die Hände entspannen sich.
Empfangen fühlt sich warm an,
nicht schwach.
Es ist ein Zeichen von Vertrauen.

Empfangen heißt nicht,
alles anzunehmen.
Du darfst wählen,
was stimmig ist.
Empfangen ist bewusstes Öffnen,
nicht grenzenlose Aufnahme.

Im Alltag zeigt sich Empfangen
darin,
dass du ein Kompliment annimmst,
ohne es abzuwerten.
Dass du Hilfe zulässt,
ohne dich zu rechtfertigen.
Dass du Freude nicht relativierst.
Empfangen bringt Gleichgewicht,
weil Geben und Nehmen sich ausgleichen.

Empfangen ist kein Gegenstück zum Tun.
Es ist die andere Hälfte des Kreislaufs.

Praxis:
Wenn dir heute etwas angeboten wird,
halte kurz inne.
Atme.
Sage nicht sofort „Nein“.
Spüre,
ob es stimmig ist,
es anzunehmen.
Das ist Empfangen.

Randnotiz:
Empfangen ist Vertrauen,
das sich öffnet.

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