🫧 Geborgenheit – Das Feld des inneren Friedens
Geborgenheit ist der Raum,
in dem du nicht funktionieren musst.
Sie ist das leise Einverständnis des Lebens,
das dich so nimmt, wie du bist –
vor jedem Gedanken,
vor jeder Leistung,
vor jeder Geschichte.
Geborgenheit entsteht nicht im Außen.
Sie erwacht in dem Moment,
in dem du innerlich weich wirst.
Wenn du aufhörst, dich festzuhalten,
und beginnst, dich zu fühlen.
Nicht als Rolle,
sondern als Wesen.
Sie ist jene ursprüngliche Frequenz,
die schon da war,
als du das Licht dieser Welt zum ersten Mal sahst.
Sie trägt dich,
noch bevor du lernst zu gehen.
Sie hält dich,
auch wenn alles in dir nach Halt sucht.
Geborgenheit ist kein Besitz –
sie ist ein Zustand von Heimat.
Ein warmes Feld,
das im Körper aufsteigt,
wenn Herz und Atem sich entspannen.
In ihr löst sich Härte,
und Vertrauen wird wieder möglich.
Im Alltag zeigt sich Geborgenheit
nicht durch Rückzug,
sondern durch Präsenz.
Dort, wo du ganz wirst,
ohne dich zu verstecken.
Dort, wo du spürst:
Ich darf atmen,
ich darf fühlen,
ich darf sein.
Praxis:
Setze dich an einen Ort,
der sich sicher anfühlt –
ein Sessel, ein Bett, ein Platz am Fenster.
Zieh eine Decke um deine Schultern
oder lege deine Hände sanft an den Oberbauch.
Atme ruhig ein und aus.
Sprich innerlich:
„Ich bin gehalten.“
Bleibe so lange,
bis der Körper nachgibt
und Wärme sich ausbreitet.
Randnotiz:
Geborgenheit ist Liebe,
die leise bleibt – und trotzdem alles hält.