Heilung im Licht
Glossar
Glossar zentraler Begriffe
Anpassungsreaktion
Biologische Reaktion des Körpers auf Belastung oder Veränderung. Ziel ist es, Stabilität zu sichern und Funktionen aufrechtzuerhalten. Viele körperliche Symptome entstehen zunächst als sinnvolle Anpassung an Stress, Mangel oder Überforderung.
Anandamid
Körpereigenes Signalmolekül des Endocannabinoid-Systems. Es bindet an Cannabinoid-Rezeptoren und beeinflusst unter anderem Stimmung, Schmerzempfinden, Stressverarbeitung und Gedächtnisprozesse.
Autonomes Nervensystem
Teil des Nervensystems, der unbewusst grundlegende Körperfunktionen steuert. Dazu gehören Herzschlag, Atmung, Verdauung und Stressreaktionen. Es besteht aus Sympathikus (Aktivierung) und Parasympathikus (Regeneration).
Biologisches Sonderprogramm (SBS)
Sinnvolle, zweiphasige Reaktionen des Körpers auf einen unvorhergesehenen biologischen Schock. Sie dienen der Anpassung und dem Überleben, nicht der Zerstörung.
Biophotonen
Extrem schwache Lichtemissionen lebender Zellen. Sie dienen als ultraschnelle Informationsträger und sind der physische Ausdruck der inneren Ordnung und Kohärenz eines Organismus. Biophotonen entstehen während Stoffwechselprozessen und werden als Hinweis auf geordnete Zellkommunikation und koordinierte biologische Abläufe interpretiert.
Cochlea
Schneckenförmiger Teil des Innenohrs. In der Cochlea werden Schallschwingungen in elektrische Signale umgewandelt, die über den Hörnerv an das Gehirn weitergeleitet werden und dort als Ton wahrgenommen werden.
Dissonanz
Zustand mangelnder Abstimmung zwischen verschiedenen biologischen oder funktionellen Prozessen. Dissonanz zeigt sich häufig als Überforderung, Stressreaktion oder instabile Regulation.
Eigenregulation
Die natürliche Fähigkeit des Körpers, sich selbst zu stabilisieren, sobald Überlagerungen abgebaut sind. Heilung bedeutet die Rückkehr dieser Fähigkeit, nicht deren Ersetzung.
Endocannabinoid-System
Körpereigenes Regulationssystem aus Signalmolekülen (Endocannabinoiden), Rezeptoren und Enzymen. Es beeinflusst zahlreiche Prozesse, darunter Schmerzempfinden, Entzündung, Stressregulation, Schlaf und Appetit.
Eskalationslogik
Bezeichnet den Übergang von einer zunächst sinnvollen Anpassungsreaktion zu einer dauerhaften Fehlregulation. Symptome entstehen häufig dann, wenn eine Anpassung zu lange bestehen bleibt oder der ursprüngliche Auslöser nicht beendet wird.
Feld
Der übergeordnete Informationsraum, in dem Körper, Emotion und Bewusstsein miteinander verbunden sind. Das Feld trägt Ordnung, Prägung und Reaktionsbereitschaft.
Frequenz
Bezeichnet die Qualität innerer Abstimmung im Körper;nicht als messbare Zahl, sondern als Ausdruck von Rhythmus, Spannung und Informationsfluss zwischen Zellen, Organen und Bewusstsein.
Frequenzhologramm
Bezeichnet den Menschen als ganzheitliches Informationsfeld, in dem jede lokale Reaktion das Gesamtfeld widerspiegelt; kein Teil wirkt isoliert, jede Veränderung hat Rückkopplung.
Gonaden
Fortpflanzungsdrüsen des Körpers. Beim Mann sind dies die Hoden, bei der Frau die Eierstöcke. Sie produzieren sowohl Keimzellen als auch Sexualhormone.
Glukagon
Hormon der Bauchspeicheldrüse, das den Blutzuckerspiegel erhöht. Es mobilisiert gespeicherte Energie aus der Leber und wirkt als Gegenspieler des Insulins.
Homöostase
Zustand stabiler innerer Bedingungen im Körper. Temperatur, Blutzucker, Flüssigkeitshaushalt und andere Parameter werden durch Regulation möglichst konstant gehalten.
Integration
Der Prozess, bei dem abgespaltene emotionale oder energetische Anteile wieder in das Gesamtsystem aufgenommen werden. Integration bedeutet, dass ein Muster seine biologische Notwendigkeit verliert.
Interstitium
Zwischenraumgewebe des Körpers, das Zellen, Blutgefäße und Lymphgefäße umgibt. Es dient als Austauschraum für Flüssigkeiten, Nährstoffe und Signalmoleküle.
Interozeption
Wahrnehmung von Signalen aus dem Inneren des Körpers. Dazu gehören Empfindungen wie Herzschlag, Atembewegung, Hunger, Durst oder innere Spannung.
Kohärenz
Zustand innerer Übereinstimmung. Ein kohärentes System ist nicht spannungsfrei, sondern belastbar. Es kann Reize integrieren, ohne seine Orientierung zu verlieren. In kohärenten Zuständen arbeiten Organe, Nervensystem und Stoffwechsel synchron zusammen.
Kompensation
Mechanismus, bei dem der Körper Funktionsverluste oder Belastungen durch andere Prozesse ausgleicht. Kompensation kann lange stabilisieren, bevor Symptome sichtbar werden.
Konfliktachse
Wiederkehrendes emotionales oder situatives Muster, das bestimmte körperliche Reaktionen auslösen kann. Konfliktachsen beschreiben typische Themen wie Verlust, Überforderung oder Kontrollverlust.
Lösungsphase
Zeitabschnitt, in dem sich eine zuvor aktivierte Stress- oder Anpassungsreaktion wieder reguliert. In dieser Phase können Reparaturprozesse stattfinden.
Mikrobiom
Gesamtheit aller Mikroorganismen, die im und auf dem menschlichen Körper leben. Besonders im Darm beeinflussen sie Verdauung, Immunsystem und Stoffwechsel.
Milieu
Biochemisches Umfeld der Zellen. Dazu gehören pH-Wert, Mineralstoffkonzentrationen, Sauerstoffversorgung und Stoffwechselprodukte.
Morphische Felder
Übergeordnete Informationsräume, die Form und Funktion biologischer Systeme strukturieren. Sie speichern Erfahrungen und Muster, auf die Zellen zur Orientierung zurückgreifen.
Motilität
Fähigkeit von Geweben oder Organen, aktive Bewegungen auszuführen. Besonders im Verdauungstrakt sorgt Motilität dafür, dass Nahrung transportiert und verarbeitet wird.
Nervus phrenicus
Nerv, der aus der Halswirbelsäule stammt und das Zwerchfell steuert. Er spielt eine zentrale Rolle für die Atmung.
Parasympathikus
Teil des autonomen Nervensystems, der Regeneration und Ruheprozesse unterstützt. Er fördert Verdauung, Entspannung und Wiederaufbau.
Redoxzustand
Beschreibt das Gleichgewicht zwischen oxidierenden und reduzierenden chemischen Prozessen im Körper. Dieses Gleichgewicht ist wichtig für Energieproduktion und Zellschutz.
Referenzfrequenz, auch Innere Ordnung
Die ursprüngliche, unverzerrte Blaupause der Gesundheit, die in der DNA und dem Feld gespeichert ist. Heilung ist die Wiederankopplung an diese Frequenz.
Regulation
Fähigkeit biologischer Systeme, innere Gleichgewichte zu stabilisieren und auf Veränderungen zu reagieren.
Resonanz
Die Fähigkeit eines Systems, auf innere und äußere Reize abgestimmt zu reagieren. Resonanz zeigt sich dort, wo Körper, Emotion und Wahrnehmung miteinander in Beziehung stehen.
Resonanzachsen
Zentrale Spannungsrichtungen im inneren Erleben (z. B. Nähe–Distanz, Kontrolle–Loslassen, Sicherheit–Bedrohung), entlang derer sich körperliche Reaktionen organisieren.
Resonanzverlust
Zustand, in dem innere Ebenen ihre Abstimmung verlieren. Emotionen, Wahrnehmung und Körperreaktionen laufen nicht mehr zusammen. Symptome entstehen als Kompensationsform.
Schiene
Ein unbewusster Reizanker, wie zum Beispiel ein Geruch, ein Geräusch, ein Ort, der im Moment eines Konfliktschocks mit abgespeichert wurde. Späterer Kontakt mit dieser "Schiene" kann das biologische Programm erneut aktivieren, auch wenn der ursprüngliche Konflikt nicht präsent ist.
Stressachse
Verbindung zwischen Gehirn, Hormonsystem und Nervensystem, die Stressreaktionen steuert. Sie reguliert unter anderem Cortisol, Adrenalin und andere Stresshormone.
Sympathikus
Teil des autonomen Nervensystems, der Aktivierung und Leistungsbereitschaft fördert. Er erhöht Herzfrequenz, Blutdruck und Energiebereitstellung.
T3 (Trijodthyronin)
Aktives Schilddrüsenhormon, das den Stoffwechsel stark beeinflusst. Es entsteht teilweise durch Umwandlung aus T4.
T4 (Thyroxin)
Hormon der Schilddrüse und Vorstufe von T3. Es wird im Körper in das aktivere Hormon T3 umgewandelt.
Übersteuerung
Zustand, in dem ein biologisches Regulationssystem dauerhaft aktiviert bleibt und nicht mehr in den Normalzustand zurückkehrt.
Urzyklus 03690
Ein Ordnungsmodell, das Entwicklung als zyklischen Prozess beschreibt: von Ursprung, Verdichtung, Übersteuerung, Umkehr und Rückkehr zur Ordnung. Es dient als Strukturhilfe, nicht als Dogma.
Verdichtung
Ein Zustand im Frequenzfeld, bei dem Information nicht mehr frei fließt, sondern fest klebrig oder starr wird; oft spürbar als chronische Spannung oder Gewebeveränderung. Verdichtung ist meist die Vorstufe zur körperlichen Symptombildung.
Vestibulär
Bezieht sich auf das Gleichgewichtssystem des Innenohrs. Dieses System registriert Bewegung und Lage des Körpers im Raum.
Zellgedächtnis
Die Fähigkeit von Zellen und Geweben, vergangene Belastungen, Anpassungen und Reaktionsmuster zu speichern. Diese Informationen beeinflussen zukünftige Reaktionen des Körpers.
Zellkohärenz
Der Zustand, in dem Zellen in einem geordneten, rhythmischen Verbund kommunizieren. Hohe Zellkohärenz ermöglicht effiziente Regeneration; sinkende Kohärenz führt zu unpräziser Information und verzögerten Heilungsprozessen.
2-AG (2-Arachidonylglycerol)
Körpereigenes Cannabinoid-Signalmolekül. Es wirkt im Endocannabinoid-System und beeinflusst unter anderem Entzündungsprozesse und neuronale Aktivität.