Angekommen
Ich spüre Traurigkeit in mir.
Und ich spüre die Zeit,
die Ewigkeit maskiert.
An der Oberfläche Ereignisse -
schmerzhaft und schön.
Doch darunter – wie ein Ozean -
ist alles eins
und derselben Quelle entsprungen.
Es ist, als würde ich mit eigener Hand
mir weh tun oder mich zärtlich streicheln,
mir selber ein Bein stellen
und mir Türen vor der Nase zuknallen.
Auch wenn es so erscheint,
als würden andere dies tun.
Ich bin zugleich Schöpfer
und Empfänger meines Schicksals.
Statt Ärger will ich Demut
und Dankbarkeit wählen.
Denn alles Rütteln und Zusammenbrechen,
aller Aufstieg und Niedergang,
alles Fliegen und unsanft Fallen
brachte mich her.
An diesen Punkt der Wahrheit,
der Klarheit, des mich Einlassens.
Der mich Frieden finden läßt
in meinem Herzen,
und Einklang mit Gott in Allem.
Frija Birkenherz, 30.8.2026