Echte Hingabe

Das Schicksal läßt sich nicht zwingen. Weder kann ich ihm Dinge entlocken oder gar entreißen, die für mich gar nicht vorgesehen sind, oder deren Zeitpunkt noch nicht gekommen ist. Genauso wenig kann ich das Schicksal davon abhalten, mir das zu liefern, was für mich schlicht und ergreifend als Erfahrung dran und wichtig ist.

Und so landen eben auch die eher unangenehmen und schmerzlichen Aufträge in meinem Briefkasten, finden mich zielsicher, um Entwicklung anzustoßen oder fortzuführen, meine Reise zu befeuern mit neuen Mitspielern und alten Hindernissen, an denen ich mich in der vorigen Runde irgendwie vorbei gemogelt habe. So erhalte ich eine neue Chance für einen erfolgreichen Abschluß, der mich dann auch neue Ufer ansteuern läßt. Und dort warten vielleicht schon die Schicksalsgeschenke, die statt schmerzhafter Berührtheit und deren Heilung dann auch manche Wunscherfüllung bringen.

Wenn ich mir nun vorstelle, daß all dies Hand in Hand geht, daß mir das scheinbar Gute wie das scheinbar Schlechte aus derselben, liebenden göttlichen Hand gereicht wird, dann fühle ich in meinem Herzen ganz still die Bereitschaft aufkeimen, all die Schubladen und Vorbehalte über Bord zu werfen, mich erstaunlich weit zu öffnen und mein schicksalhaftes Leben anzunehmen. Mich all dem hinzugeben, von dem ich deutlich spüre, daß es für mich bestimmt ist, daß es mich ruft und von mir durchlebt sein will.


 

Frija Birkenherz, 17.8.2026

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.