Zauber des Augenblicks
Wer Wind sät,
wird Sturm ernten,
dadurch Mut lernen
und seine eigene Stärke erkennen.
Die Wandlung braucht Feuer,
das alles zu Asche verbrennt,
die den Boden düngt,
aus dem das Neue erwächst.
Der Sturmwind reinigt und befreit,
schafft Platz für Lebendigkeit und Bewegung,
öffnet den Raum für pures Sein,
das neue Möglichkeiten anzieht.
Von all dem weiß derjenige nichts,
der stur ausharrt,
oder Runde um Runde
auf altbekannten Pfaden kreist.
Doch das Leben läßt sich nicht aussperren,
wird damit anfangen
Stolpersteine in den Weg zu legen,
und so zum Innehalten auffordern.
Ein paar tiefe Atemzüge,
ein Blick, der ringsumher schweift,
ein Geist, der im Moment ankommt,
kann Wunder bewirken
und einen neuen Kurs.
Frija Birkenherz, 10.4.2025